Hallo RSC´ler

 

ich bin aus meinem Urlaub zurück und möchte kurz über den Alpenmarathon (Gold-Tour) berichten.

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Das Wetter war bestens, nicht zu heiß, kein Regen, die Straßen also trocken. Natürlich auf über 2.000 m frisch, was man bedenken muss. Da mir lieber warm als kalt ist, hatte ich Knielinge, Armlinge und Weste dabei, was für mich genau richtig war.

 

Der Startschuss fiel am 13.08.2011 um 6:45 Uhr in Meiringen(CH). Ich passierte die Startlinie später, da ich weiter hinter stand. Über eine Zwischenhöhe ging es nach Innertkirchen und dann ab in den Grimmelpass. Alle waren entspannt und guter Dinge.

 

Auf der Passhöhe die 1. Verpflegung und auf gutem Belag pfeilschnell runter nach Gletsch. Nun kam die erste Streckenteilung. Ich habe mich für die Gold-Tour entschieden und somit in Richtung Nufenenpass. Es lief ganz gut erst einige km flach, aber dann kilometerlang bergauf zur Passhöhe auf 2.473 m.

Dort war die 2. Verpflegung. Auf schlechter Straße, es waren Betonplatten mit Längs- und Querrillen, runter nach Airolo.

 

Diese Abfahrt bin ich verhalten gefahren, es drängten sich immer Autos dazwischen, so eilig hatte ich es nicht und deshalb egal.

 

In Airolo konnte man sich nochmals verpflegen. Gut das ich etwas gegessen und getrunken hatte, denn was jetzt kam war mir nicht bekannt.

Die Straße schlängelte sich langsam nach oben, zwischendurch immer Kopfsteinpassagen, die hatte ich nicht so gern. Dann teilte sich die Straße, die Auto bogen ab und wir fuhren gerade weiter. Jetzt wechselte der Belag auf komplett Kopfsteinpflaster.

Wir mussten den Pass auf der alten Gotthardstraße bewältigen. Für mich war es eine Qual, nach jeder Serpentine hoffte ich ein Ende zusehen.

Aber es war lange keines in Sicht. Ich weiß nicht wie oft ich Sch... gebrüllt habe und mich gefragt habe, warum tust du dir das an. Nach unendlicher Zeit sah ich auf der Passhöhe die Schweizerflagge wehen und hatte diese Tortour geschafft. Es ging im Höllentempo runter nach Andermatt, Verpflegung und weiter nach Wassen.

Als letzter Pass stand der Susten auf dem Programm. Der Sustenpass hat eine gleichmäßige Steigung von 7% - 8% und führt fast endlos an den Berghängen vorbei, nur kurz vor der Passhöhe gibt es wenige Kehren.

Oben angekommen letzte Verpflegung und 35 km runter und flach zum Start und Ziel nach Meiringen.

 

Laut Zeitmessung hatte ich eine Bruttofahrzeit von 10:49:50. Ist zwar sehr lange, aber angesichts der großen Verpflegungspausen o.k.

Die Verpflegung war Note 2-3, aber immer reichlich vorhanden. Die Veranstaltung nicht so groß.

 
Die äußeren Bedingungen und die Eindrücke waren super. Ich nahm mir die Zeit in alle Richtungen zu schauen und Photos zu machen.

Trotz guter Vorbereitung ein anstrengender Marathon der es in sich hatte.

Wir Flachländer sind halt die langen Anstiege nicht gewöhnt und das 4 mal.

Zum Glück hatte ich noch eine Kompaktkurbel montiert. Ich hatte vorne 34/50 hinten 13/28 gekettet und das war auch gut so.

 

Vom RSC haben noch Gerd S. und aus Bad Honnef Jan Beyer und Mathias Brauckmann das Ding gefahren. Ich bin mit Gerd und Jan gemeinsam gefahren und ins Ziel gekommen.



Grüße Ecki